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Forschungsgebiete

Prof. Dr. Wolfgang Eggert
  • Fiskalischer Föderalismus
  • Informationsökonomie
  • Internationale Besteuerung
Dr. Tim Krieger
  • Theorie und Politik der Alterssicherung
  • Bildungsökonomie
  • Migration
Günther König
  • Fiskalischer Föderalismus
  • Steuerwettbewerb
  • Strukturpolitik
Thomas Lange
  • Bildungsökonomie
  • Alterssicherung
Steffen Minter
  • Internationale Migration
  • Einwanderungspolitik

 

DFG Projekte
„Ökonomische Analyse der europäischen Strukturpolitik“

Prof. Dr. W. Eggert und PD Dr. Robert Fenge (München) leiten das Forschungsprojekt „Ökonomische Analyse der europäischen Strukturpolitik“ im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Institutionelle Gestaltung föderaler Systeme: Theorie und Empirie“ (SPP-1142).

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Paderborn: Günther König M.A. Int. Econ.

Der wirtschaftswissenschaftliche Forschungsschwerpunkt Institutionelle Gestaltung föderaler Systeme: Theorie und Empirie will den Föderalismus unter ökonomischen Gesichtspunkten untersuchen. Die zentrale Fragestellung ist, wie in Deutschland und Europa zwischen verschiedenen Gebietskörperschaften (EU, Bund, Länder, Gemeinden) Aufgaben, Einnahmen und Ausgaben wirtschaftlich sinnvoll und effizient verteilt werden können. Das Forschungsprojekt will zur Optimierung des deutschen Föderalismus und zur föderalen Gestaltung der Europäischen Union beitragen. (Federführung: Prof. Dr. Jürgen von Hagen, Universität Bonn; Prof. Dr. Helmut Seitz, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)
 
"Wie weit soll sich der Staat aus der Finanzierung des Bildungssystems zurückziehen?"

Prof. Dr. W. Eggert und Prof. Dr. Bernd Genser (Konstanz) leiten das Forschungsprojekt "Wie weit soll sich der Staat aus der
Finanzierung des Bildungssystems zurückziehen?" im Rahmen der Forschergruppe
"Heterogene Arbeit: Positive und normative Aspekte der Qualifikationsstruktur".

Von Prof. Eggert betreuter wiss. Mitarbeiter: Dipl.-Vw. Thomas Lange

Der Staat leistet in allen Industriestaaten aus allgemeinen Steuermitteln einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Bildungssystems. In Zeiten knapper Staatskassen wird den Ruf nach der Erschließung privater Finanzierungsquellen für den Unterhalt von Bildungseinrichtungen lauter, z.B. durch Schul- und Studiengebühren nach traditionellem angelsächsischen Vorbild. Dabei wird anerkannt, dass auch in einer Welt mit privat finanzierten Bildungsdienstleitungen staatliche Eingriffe notwendig sind, um Kapitalmarktunvollkommenheiten zu kompensieren oder um positive externe Bildungseffekte zu internalisieren. Ziel des Projekts ist es zu prüfen, ob und in welchem Umfang nach einem Übergang von einem staatlich zu einem privat finanzierten Bildungssystem noch weitere Begründungen für Bildungssubventionen bestehen. Diese Frage soll in dem vorliegenden Forschungsprojekt in zwei Arbeitsbereichen untersucht werden, die jeweils Bildungssubventionen in ein optimal strukturiertes Steuersystem einbetten. In einem ersten Arbeitsbereich soll untersucht werden, ob und in wie weit Bildungssubventionen dazu beitragen können, um in einem privaten Bildungsmarkt mit heterogenen Akteuren einen optimalen Trade-off zwischen verzerrenden Faktorsteuern und ungleichheitsverschärfenden Bildungsrenditen zu finden, wobei dem Anpassungsdruck über internationale Märkte explizit Rechnung getragen wird. In einem zweiten Arbeitsbereich soll untersucht werden, ob und in welcher Form Bildungssubventionen gerechtfertigt werden können, wenn heterogene Investoren riskante Nettoerträge aus ihren Investitionen in Humankapital und Portfoliokapital erzielen.
 
Research Results
  • Company Tax Coordination cum Tax Rate Competition in the European Union, FinanzArchiv (mit Andreas Haufler), erscheint demnächst
  • Saving Taxes through Foreign Plant Ownership (mit Peter Egger und Hannes Winner)
  • Does Tax Competition increase Public Sector Efficiency? (mit Peter Sorensen)
  • Corporate Tax Systems and Cross Country Profit shifting: Formula Apportionment vs. Separate Accounting (mit Guttorm Schjelderup und Marco Runkel)
 

Letzte Änderung:  25.8.2008
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